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Zivildiener der Lebenshilfe für Engagement und Menschlichkeit ausgezeichnet

16.12.2015, Innenministerin verleiht den „Zivildienst-Award 2015“ an vier Zivildiener der Lebenshilfe

Gestern wurden im Bundesministerium für Inneres Österreichs Zivildiener für ihren engagierten Einsatz geehrt. Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner zeichnete die Zivildiener des Jahres mit dem "Zivildienst-Award 2015" aus. Darunter sind auch drei Landessieger der Lebenshilfe.

Der Lebensretter Simon Flatscher absolvierte seinen Zivildienst in der Werkstätte Wörgl der Lebenshilfe Tirol. Im Mai 2015 rettete er auf dem Weg zur Zivildiensteinrichtung einem Mann mit Herz-Kreislaufstillstand durch sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen das Leben. Zudem motivierte er während seiner Dienstzeit Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu körperlichen Aktvitäten und bewusster Ernährung.

Aus Kärnten stammen gleich zwei Preisträger, Moritz Klampferer und Bernd Somitsch absolvierten ihren Zivildienst gemeinsam in der Beschäftigungswerkstätte Spittal an der Drau der Lebenshilfe Kärnten. Sie initiierten unter anderem regelmäßige Trommeleinheiten unabhängig von den motorischen Fähigkeiten, die nach wie vor wöchentliche Fixpunkte darstellen.

Clemens Fink war in der Werkstätte Kleinwalsertal der Lebenshilfe Vorarlberg tätig. Sein Auftreten mit Respekt und Wertschätzung gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen und sein Engagement, zum täglichen Training zu motivieren, wie ebenso seine Unterstützung eines Klienten beim Sprachtraining, wurden von Innenministerin Mikl-Leitner ausgezeichnet.

„Die Zivildiener des Jahres wurden ausgewählt, weil sie mit Menschlichkeit und Einsatz maßgeblich zum Miteinander in der Gesellschaft beigetragen haben“, sagte die Innenministerin bei der Überreichung. Die aktuelle Flüchtlingssituation habe gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit für die Gesellschaft sei.

„Wir freuen uns sehr, dass gleich vier junge Männer der Lebenshilfe für ihre Unterstützung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ausgezeichnet wurden. Der rücksichtsvolle und von Respekt getragene Umgang miteinander ist uns ein großes Anliegen. Denn für sozialen Zusammenhalt brauchen wir eine Willkommenskultur, auch im Bereich Menschen mit Beeinträchtigungen“, so Albert Brandstätter, Generalsekretär der Lebenshilfe Österreich.

Die gestrige Preisverleihung zeigt, dass sich unsere Zivildiener kreativ einbringen können und auch auf die Bedürfnisse der Menschen mit intellektueller Beeinträchtiung individuell eingehen – ein personenzentrierter Ansatz: die einzelnen Bedarfe stehen im Vordergrund. Dies alles steht für die große Bedeutung des Zivildienstes. Daher darf der Zivildienst in den kommenden Jahren nicht weiter unter Kostendruck kommen, wie es in diesem Jahr geschehen ist.

Zivi des Jahres 2015

v.l.n.r: Simon Flatscher (Lebenshilfe Tirol), Moritz Klampferer (Lebenshilfe Kärnten), Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Bernd Somitsch (Lebenshilfe Kärnten), Clemens Fink (Lebenshilfe Vorarlberg)

Honorarfreier Abdruck des angefügten Bildmaterials, credit: BMI/Alexander Tuma.


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